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Berufsunfähigkeitsversicherung, Stefan Vetter, Ihr Makler in Wunsiedel, informiert aktuell über Geld- und Versicherungsangelegenheiten

Pflegeversicherung - Eigenanteil über der € 2000-Marke

 

Als Pflegelücke ist der Eigenanteil definiert, den ein Pflegebedürftiger oder auch seine Angehörigen im Bundesdurchschnitt bei Unterbringung in einem Pflegeheim aus eigener Tasche zu tragen hat bzw. zu tragen haben. Dieser Anteil lag zum 01. Januar 2018 bei € 1.751,19 und stieg in den vergangenen drei Jahren um rund 20 Prozent an. Von 2019 auf 2020 betrug die Erhöhung 6,7 Prozent auf mittlerweile € 2.098. Die Zahlen gehen aus einer Auswertung der Pflegedatenbank des PKV-Verbandes der Privaten Krankenversicherungen hervor. Hierzu wurden mehr als 11.000 der insgesamt 13.000 vollstationären Pflegeeinrichtungen hierzulande erfasst.

 

Armutsrisiko droht

 

Die Pflegebedürftigkeit geht mit einem großen Armutsrisiko einher - siehe dazu folgenden Blogartikel. Weiter existieren zu diesem Thema Artikel wie "Kinder haften für ihre Eltern" oder "Das verdrängte Problem". Lesen Sie sich in diese Abhandlungen ein, um zu verstehen welche Gefahren bei einer notwendigen Versorgung drohen.

 

Pflegelücke wird größer

 

Generell empfiehlt es sich eine private Pflegeversicherung möglichst frühzeitig abzuschließen, denn wie bei allen biometrischen Risiken gilt, je früher der Vertrag unter Dach und Fach ist, umso niedriger ist der Beitrag. Da bei Antragstellung der Gesundheitszustand maßgeblich ist, besteht bei  entsprechenden Vorerkrankungen das Risiko einer Ablehnung vonseiten der Versicherungsgesellschaft. Hinzukommt die demografische Entwicklung der Gesellschaft, die die Pflegelücke zukünftig noch vergrößern wird.

 

Gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der Kosten ab

 

Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt nur einen Teil der tatsächlich auftretenden Kosten, somit bleibt ein erheblicher Restbetrag offen, die staatlichen Leistungen dazu finden Sie hier. Der Gesetzgeber kalkuliert bei diesem Produkt ein, dass jeder einzelne Bürger zusätzliche Vorsorge zu treffen hat. Es besteht also ein gravierender Unterschied beispielsweise zur Krankenversicherung. Zudem zeichnet sich seit längerem der Trend der regierenden Parteien deutlich ab, dass für die ganze Welt Geld zur Verfügung steht, nur nicht für die eigenen Bürger. Die hohe Staatsverschuldung von offiziell weit mehr als € 2 Billionen tut ihr übriges dazu. Damit ist Eigenvorsorge unerlässlich.

 

Verschiedene Produktarten

Um das Risiko abzudecken, bestehen von der Produktseite her verschiedene Möglichkeiten - nämlich die Pflegetagegeldversicherung, die Pflegerentenversicherung und die Pflegekostenversicherung. Da jedoch die Sachlage komplex ist und nicht jedes Produkt für jeden Kunden das richtige ist, empfiehlt sich die Beratung durch einen unabhängigen Vermittler.

 

Große regionale Unterschiede

 

Neben den verschiedenartigen Produkten spielen auch große regionale Unterschiede eine entscheidende Rolle. So lag der Eigenanteil im Jahr 2019 in den neuen Bundesländern Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern bei gut € 1.300, während sich dieser im Saarland und Nordrhein-Westfalen auf über € 2.300 belief.

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